Diakon Klaus Zimmermann

Geboren am 10.Februar 1952 in Marl.

Die christliche Prägung erfolgte durch sein Elternhaus, dem Dienst als Messdiener, als Lektor und die Mitgliedschaft in der Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG).

Nach der Ausbildung zum Dreher (Zerspanungsmechaniker) und einigen Jahren beruflicher Tätigkeit, wurde er in die Bundeswehr eingezogen. Danach folgte die Verpflichtung als Zeitsoldat, mit achtjähriger Dienstzeit in einer technischen Einheit beim Heer.

Daran schloss sich ein zweijähriger Fachschulbesuch mit dem Abschluss zum Staatlich geprüften Maschinenbautechniker an. Erste Technikerstelle in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb, mit Schwerpunkt Arbeitsvorbereitung und Betriebsorganisation.

Wechsel auf das Bergwerk Auguste Viktoria in Marl und dort 25 Jahre tätig in der gewerblich technischen Ausbildung. Einsatz als Ausbilder, Werkstattleiter, Leiter der Ausbildungswerkstätten über Tage, zuletzt als Fachleiter der Bergtechnischen Ausbildung. Ab dem 1.November 2005 in einer Maßnahme für den sozialverträglichen Personalabbau, von der Arbeit freigestellt.

Von 2003 – 2006 wurde er zum ständigen Diakon mit Zivilberuf ausgebildet. Bischof Reinhard Lettmann weihte ihn mit fünf weiteren Kandidaten am 26. November 2006, dem Christkönigssonntag, im Dom zu Münster..

Diakon Zimmermann ist verheiratet mit seiner Frau Maria und hat zwei erwachsene Kinder. Seine Hobbys sind die Familie, Haus und Garten, Lesen und ehrenamtliche Tätigkeiten in Kirche und Vereinen. Als Diakon der Gemeinde ist er in den vier Grunddiensten tätig, der Diakonia (Caritas), der Martyria, der Liturgia und der Koinonia (Gemeinschaft). Besonders gerne besucht er Menschen zu Hause, im Krankenhaus, im Seniorenwohnheim und bringt ihnen, wenn sie es wünschen, auch die Krankenkommunion. Der Einsatz für die Caritas und Mission sind für ihn besondere Anliegen, sowie die Sorge für Menschen in Sondersituationen.

In der Martyria, dem Dienst am Wort soll der Diakon den Gemeindemitgliedern helfen im Glauben gestärkt zu werden. Hier predigt Herr Zimmermann regelmäßig in Eucharistiefeiern, oder hält Ansprachen in Wortgottesdiensten. Er wirkt mit in der Vorbereitung auf den Sakramentenempfang, hier besonders in der Firmvorbereitung. Auch die Mitarbeit im Pfarrgemeinderat und die Arbeit in der Gemeindekatechese gehören dazu.
Der Dienst in der Liturgie ist ein vielfältiges Einsatzgebiet. Verkündigung des Evangeliums, Predigtdienst und Assistenz bei Eucharistiefeiern gehört regelmäßig zum Dienst des Diakons. Die Leitung von Wortgottesdiensten, Tauffeiern und Begräbnissen sind fester Bestandteil seiner Tätigkeit. Liturgische Vorbereitungen und Begleitung von Prozessionen und Wallfahrten, Andachten und die Gestaltung von Wortgottesdiensten sind ebenfalls gängige Praxis.
Alle diese Tätigkeiten sind mit dem Hintergrund eines ehrenamtlich Tätigen zu sehen und mit seinem Pfarrer abgesprochen. Unterstützung und Halt für die Arbeit als Diakon in der Gemeinde St. Johannes, findet er in der Familie, besonders durch seine Ehefrau. Besonders wichtig ist ihm sein eigenes geistliches Leben. Regelmäßiges Gebet (eucharistische Anbetung, Rosenkranzgebet, Stundengebet usw.) und möglichst häufiger Besuch von Eucharistiefeiern, sowie der Empfang der Sakramente, sind seine Glaubensquellen. Hier schöpft er Kraft, Mut und Zuversicht für seinen Dienst in der Gemeinde.

Eigene Worte:

Drei Leitsätze haben Klaus Zimmermann ständig begleitet und beeinflussen sein Denken und Handeln:

Die Tat ziert den Mann und die Frau. (Adolf Kolping)
Vor Gott sind alle gleich (Bibelzitat)
Ora et labora (Bete und arbeite)